Mit Holzhybridbau, begrünten Fassadenelementen, biophiler Gestaltung und 1.200 qm Dachgarten setzt The Stack neue Maßstäbe für nachhaltige, zukunftsfähige Arbeitswelten in München.
München, 26. August 2025. The Stack räumt beim internationalen ICONIC AWARD 2025 doppelt ab: Der German Design Council zeichnet das Münchner Bürogebäude sowohl in der Kategorie „Architecture – Corporate" als auch für „Innovative Material" aus. Das von Wilmotte & Associés entworfene Projekt im entstehenden CBD München Mitte verbindet architektonische Identität, Materialinnovation und New-Work-Konzepte zu einem Prototyp nachhaltiger Büroarchitektur. Dabei funktioniert das Gebäude wie ein intelligentes Kreislaufsystem: automatisch bewässernde Fassadenelemente versorgen die Fassadenbegrünung autonom mit Regenwasser. Gleichzeitig speichern 1.800 Kubikmeter Holz Kohlenstoff für Jahrzehnte – eine CO₂-Zeitmaschine mitten in der Stadt. Mit der konstruktiven Fertigstellung der Fassade ist die Bühne bereitet. Ab Frühjahr 2026 erwacht The Stack zum Leben, wenn die ersten Pflanzen aus den Fassadenelementen sprießen.
Die ikonische „Stack“-Fassade: Architektur als städtebauliche Integration
Der German Design Council würdigt in der Kategorie „Architecture – Corporate" die namensgebende Fassade. Durch vorspringende Alkoven fügt sich der Baukörper harmonisch in die heterogene Blockrandbebauung ein und schafft gleichzeitig eine unverwechselbare architektonische Identität.
Das gezielte Vor- und Zurückspringen der Baukörper erzeugt eine charakteristische Stapelung – daher der Name „The Stack“. Die Fassade orientiert sich in ihrer Rationalität und Maßstäblichkeit an der umliegenden Bebauung, verleiht dem Gebäude durch ihre räumliche Tiefe mit begrünten Nischen und hervortretenden Alkoven jedoch eine lebendige, dynamische Wirkung.
„Die Alkoven sind mehr als gestalterische Elemente“, erklärt Markus Diegelmann, Geschäftsführer der ACCUMULATA. „Sie schaffen geschützte Bereiche für Pflanzen sowie zusätzliche Aufenthaltsräume für die Nutzer und verbessern das Mikroklima in der Umgebung durch natürliche Verschattung und Verdunstungseffekte – eine Fassade, die architektonisch und funktional überzeugt.“
Bürokonzept: Activity-Based Working und Biophilic Design
The Stack setzt zudem Erik Veldhoens Vision des Activity-Based Working (ABW) konsequent um: 17.000 Quadratmeter flexibler Flächen, die sich wie ein adaptives System an unterschiedliche Arbeitsweisen anpassen. Ein zweigeschossiges Atrium im Erdgeschoss schafft beeindruckende räumliche Großzügigkeit für Begegnungen und Events.
Der 1.200 Quadratmeter große Dachgarten mit 360°-Blick über München und die Alpen verkörpert diese Vision: Intensive Begrünung mit wissenschaftlich fundierten Biodiversitätszonen, Pergolen für Outdoor-Meetings mit mobilem Equipment und Sitzlandschaften, die das Arbeiten unter freiem Himmel ermöglichen. Harvard-Studien belegen: Bereits 5 bis 20 Minuten visueller Naturkontakt steigern Produktivität um 15 Prozent und reduzieren Krankheitstage.
The Stack setzt Biophilic Design als wissenschaftliche Antwort auf digitalen Stress ein. Extensiver Holzeinsatz beim Tragwerk reguliert natürlich die Luftfeuchtigkeit und schafft ein behagliches Raumklima. Die geplante Fassadenbegrünung sorgt für Verschattung und Verdunstung und wirkt wie eine natürliche Klimaanlage. Pflanzen binden Schadstoffe und Feinstaub und bekämpfen messbar den Urban Heat Island-Effekt.
„Moderne Wissensarbeit braucht unterschiedliche Umgebungen“, erklärt Malte Strunk, Technischer Projektleiter von ACCUMULATA. „Konzentrationsbereiche für Deep Work, Kollaborationszonen für Brainstorming, Rückzugsorte für vertrauliche Gespräche und Community Spaces für spontane Begegnungen. The Stack ist kein statisches Gebäude, sondern ein dynamischer Arbeitsorganismus.“
Innovative Material: Architektur wird zur intelligenten Fassade
Die zweite Auszeichnung für „Innovative Material" würdigt sowohl die Holzhybridkonstruktion als auch das Fassadensystem. 1.800 Kubikmeter österreichische Fichte bilden die oberirdische Tragstruktur – ein Meilenstein im urbanen Holzbau dieser Größenordnung. The Stack verursacht dadurch 59 Prozent weniger Emissionen als konventionelle Neubauten.
Hightech steckt zudem in der Fassade, insbesondere in der integrierten Fassadenbegrünung, die eine automatisierte Bewässerung der Pflanzen ermöglicht. Das Regenwasser wird dafür in einer unterirdischen Zisterne gesammelt. Feingliedrige Leitungen, die in den Fassadenelementen integriert sind, führen es zu jedem der 39 Pflanztröge – ein durchdachtes Versorgungssystem, das die Fassade am Leben hält und bis zu etwa 80% Wasser spart. „Wir haben nicht nur ein Bewässerungssystem entwickelt, sondern eine intelligente Gebäudehülle", erklärt Malte Strunk. „Die Fassade atmet, wächst und reagiert auf Jahreszeiten. Sie kühlt im Sommer, reinigt die Luft und wird Lebensraum für über 25 Pflanzenarten – von der Felsenbirne bis zur Zierkiwi.“
Markt bestätigt Konzeptqualität
„Diese zweifache Auszeichnung bestätigt unseren Anspruch, mit The Stack die Zukunft des Bürobaus zu prägen“, erklärt Schillinger. „Hier in München setzen wir mit europäischer Baukunst und Ingenieursleistung internationale Innovations-Benchmarks.“ Mit 60 Prozent Vermietungsstand vor Fertigstellung bestätigen internationale Unternehmen die Qualität der prämierten Architektur. Das Gesamtpaket aus ikonischer Architektur, innovativen Arbeitskonzepten, Smart-Building-Technologie und der Top-Lage im künftigen CBD München Mitte überzeugt den Markt. Internationale Mieter wie Novartis, Quinn Emanuel und Pinsent Masons haben sich bereits Flächen gesichert. „Unternehmen erkennen: Optimale Erreichbarkeit plus prämierte Architektur plus nachhaltige Bauweise ergibt den ultimativen Vorteil im War for Talents“, so Sophia Hahn, Projektmanagerin bei ACCUMULATA.
München Mitte: CBD der klimaneutralen Zukunft
The Stack profitiert von seiner Lage nur eine Gehminute vom Münchner Hauptbahnhof entfernt und positioniert das entstehende CBD München Mitte als Zukunftslabor nachhaltiger Arbeitsstandorte. Mit über 450.000 täglichen Passanten am Hauptbahnhof und optimaler ÖPNV-Anbindung entstehen ideale Voraussetzungen für postfossile Mobilität. 120 Fahrradstellplätze, E-Ladestationen und ein Dashboard mit Echtzeit-Reisedaten unterstützen multimodale Mobilität.
Die Fertigstellung ist für Ende 2025 geplant, der Einzug der ersten Mieter für Anfang 2026.