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Downsizing: Jeder zehnte Umzugswillige denkt über kleineres Zuhause nach / hohe Mietquote drückt auf die Zufriedenheit mit aktueller Wohnsituation

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Der markante Heißluftballon von Remax über einem Wohnquartier mit viel Grün.

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Jeder Zehnte Umzugswillige in Deutschland sucht nach einem neuen Zuhause mit weniger Quadratmetern. Das ist ein Ergebnis des Europa-Wohnimmobilien-Trendreports des Immobilienmakler-Netzwerks Remax mit europaweit mehr als 21.000 Befragten. Danach wollen zehn Prozent der Befragten, die einen Umzug in Betracht ziehen, in ein kleineres Haus oder eine kleinere Wohnung umziehen, um freiwerdende Finanzmittel anderweitig einzusetzen.

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Leinfelden-Echterdingen, 11. Mai 2026. Jeder Zehnte Umzugswillige in Deutschland sucht nach einem neuen Zuhause mit weniger Quadratmetern. Das ist ein Ergebnis des Europa-Wohnimmobilien-Trendreports des Immobilienmakler-Netzwerks Remax mit europaweit mehr als 21.000 Befragten. Danach wollen zehn Prozent der Befragten, die einen Umzug in Betracht ziehen, in ein kleineres Haus oder eine kleinere Wohnung umziehen, um freiwerdende Finanzmittel anderweitig einzusetzen.

Loredana Scirè, Pressesprecherin von Remax Germany: „Mit 22 Prozent sagt mittlerweile mehr als jeder fünfte Mietende, dass er oder sie mehr als die Hälfte des Einkommens für Wohnen aufwendet. Damit ist Mieten oftmals zu einer echten Belastungsprobe geworden. Kein Wunder, dass viele Menschen nach Möglichkeiten suchen, diese Belastung auch durch einen Umzug in ein kleineres Objekt zu reduzieren. Bei den Eigentümern sagen übrigens lediglich acht Prozent, die mehr als die Hälfte ihres Einkommens fürs Wohnen ausgeben.“

Entfernung zur Arbeit nur für jeden Fünften entscheidend

Praktische Gründe wie eine kürzere Entfernung des neuen Wohnorts zu einer neuen Arbeits- oder Ausbildungsstätte spielen nur für jeden fünften Umzugswilligen (20 Prozent) eine Rolle. Dieses Ergebnis zeigt, dass viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach wie vor dem Thema Home-Office eine große Bedeutung zumessen und eine Präsenz vor Ort am Arbeitsplatz nicht mehr den Stellenwert wie vor der Corona-Pandemie hat.

Zufriedenheit mit Wohnsituation hoch, aber nicht spitze

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen (78 Prozent) hat es sich in seinem aktuellen Zuhause jedoch gemütlich eingerichtet und ist mit der derzeitigen Wohnsituation zufrieden – das ist sogar ein Prozentpunkt mehr als bei der Studie im Vorjahr und leicht über dem europäischen Durchschnitt von 77 Prozent. Nur 18 Prozent der Befragten geben an, innerhalb der nächsten zwölf Monate wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich umziehen zu wollen.

Deutschland liegt bei der Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation im soliden Mittelfeld, bleibt aber hinter führenden Ländern wie den Niederlanden mit 85 Prozent oder Österreich mit 81 Prozent Zufriedenheit zurück.

Mieten drückt auf die Zufriedenheit

Europaweit zeigt sich, dass Mieter (61 Prozent) insgesamt deutlich unzufriedener sind als Eigentümer (85 Prozent), ein Faktor, der in Deutschland aufgrund der traditionell niedrigen Eigentumsquote auf die Gesamtzufriedenheit drückt: Mieterinnen und Mieter sind vor allen Dingen abhängig von der aktuellen Mietpreisentwicklung.

Vor dem Hintergrund schwacher Konjunktur und hoher Inflation verstärken laut Remax Germany steigende Mietpreise vor allem in Ballungsräumen wie Berlin, Hamburg, München oder der Rhein-Main-Region den Druck auf private Haushalte und dämpfen den Konsum und die Möglichkeiten zur Eigentumsbildung. Damit zementieren sich auch soziale Ungleichheiten.

Unterschiede zwischen den Generationen

Gemäß der Studie gilt: Je älter, desto zufriedener sind Menschen mit ihrer Wohnsituation. Während 84 Prozent der Baby Boomer Zufriedenheit signalisieren, liegt diese bei jüngeren Generationen deutlich niedriger. Mögliche Erklärung: In Deutschland treffen eine vergleichsweise geringe Eigentumsquote, lange Ansparzeiten und hohe Mietbelastung vor allem jüngere Haushalte. Ältere Generationen profitieren hingegen häufiger von bereits erworbenem Wohneigentum und stabileren Wohnkosten.
Über den Remax-Europa-Wohnimmobilien-Trendreport 2025
Das Immobilienmakler-Netzwerk Remax hat eine Befragung unter mehr als 21.000 erwachsenen Personen durchgeführt, um aufkommende Trends zu erkennen und zu verstehen, die den Immobilienmarkt und damit auch den Maklermarkt in den kommenden Jahren beeinflussen werden. Die Befragung wurde in Bulgarien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ungarn und dem Vereinigten Königreich durchgeführt.

Über Remax
Mit den meisten Transaktionen pro Makler ist Remax, gegründet 1973 in den USA, das erfolgreichste Immobilienmakler-Netzwerk der Welt. Seine Wachstumskraft beruht zum einen auf der angebotenen Dienstleistung, zum anderen auf der Organisation als Franchisesystem. In den USA und Kanada hatte Remax erheblichen Anteil am Wandel des Immobilienmarktes vom Privatverkauf zur allgemeinen Akzeptanz des Immobilienmaklers als professioneller Dienstleister. Remax Germany sitzt in Leinfelden-Echterdingen. Strategisch wird Remax Germany maßgeblich von Adrian Burry geprägt, der auf über 30 Jahre internationale Remax Erfahrung zurückblickt. Die Geschäftsführung verantwortet Gesellschafter Mischa Kunz. In über 150 Immobilienbüros vermitteln über 800 Maklerinnen und Makler Immobilien in Deutschland. Weltweit arbeiten bei Remax derzeit etwa 145.000 Immobilienmakler in ca. 9.000 Büros in mehr als 110 Ländern. Mehr Informationen unter: www.remax.de

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