Von Infoständen mit Döner und Eis über Plakatwerbung bis Haustürwahlkampf: Die Eigentümergemeinschaft Quartier am Bahnhof startet eine Aktivierungskampagne in Taufkirchen
Taufkirchen, 22. Juni 2026 – Die Eigentümergemeinschaft Quartier am Bahnhof startet im Vorfeld des Bürgerentscheids bis zum 12. Juli gemeinsam eine Aktivierungskampagne zum Ratsbegehren. Unter dem Motto „Wer Ja sagt, muss auch Nein sagen“ sollen möglichst viele Taufkirchner zur Abstimmung mobilisiert werden. Vier Fraktionen des Taufkirchner Gemeinderats beteiligen sich mit parteiübergreifenden Infoständen an den Kommunikationsmaßnahmen. „Unser Ziel ist es, die Taufkirchner für die Wichtigkeit der Abstimmung zu sensibilisieren und zu informieren“, erklärt Naciye Özsu (SPD), stellvertretend für die vier Fraktionen.
Die Kampagne soll insbesondere die Abstimmungslogik erläutern: Wer die Weiterentwicklung des Quartiers am Bahnhof befürwortet, muss beim Ratsbegehren mit Ja und beim parallel stattfindenden Bürgerbegehren mit Nein stimmen. „Der Claim der Kampagne bringt diese doppelte Entscheidung auf die einfache Formel‘ Ja zum Quartier am Bahnhof. Nein zum Stillstand“, erklärt Lisa Bierling, Sprecherin der Eigentümergemeinschaft Quartier am Bahnhof.
„Das Ratsbegehren ist eine wichtige Möglichkeit, den Willen der Taufkirchner sichtbar zu machen. Unser Ziel ist deshalb nicht nur, für das Quartier am Bahnhof zu werben, sondern vor allem möglichst gut zu erklären, worüber abgestimmt wird und was die einzelnen Kreuze bedeuten“, sagt Bierling. „Viele Menschen wünschen sich, dass es am Bahnhof endlich vorangeht. Damit dieser Wunsch auch politisch wirksam wird, braucht es jetzt Beteiligung, Information und eine klare Abstimmungsentscheidung.“
Geplant sind unter anderem fünf Infostände an unterschiedlichen Orten in Taufkirchen:
Dienstag, 23. Juni 2026, 13 bis 17 Uhr
Rathausplatz mit Eisstand und 200 Kugeln Bio-Eis
Samstag, 27. Juni 2026, 8 bis 13 Uhr
Bäckerei Götz / Tölzer Straße
Donnerstag, 2. Juli 2026, 17 bis 20 Uhr
„Dönerstag“ am Bahnhof mit Döner für 3 Euro (solange Vorrat reicht)
Samstag, 4. Juli 2026, 9 bis 12 Uhr
Waldstraße, Fußgängerüberweg / Kreisverkehr mit Bio-Eis
Samstag, 11. Juli 2026, 10 bis 13 Uhr
Eschenpassage
An den Ständen können Bürger Fragen zur Abstimmung, zum Ratsbegehren und zum geplanten Quartier stellen. Im Mittelpunkt stehen die zentralen Inhalte der Quartiersentwicklung: neue Wohnungen, ein Ärzte- und Gesundheitszentrum, soziale Einrichtungen, Kindergärten, Nahversorgung, Gastronomie, Grünflächen, öffentliche Plätze und bessere Aufenthaltsqualität rund um den Bahnhof.
„Viele Taufkirchner sagen in Gesprächen: Natürlich muss dort etwas passieren. Genau diese Menschen wollen wir erreichen“, sagt Bierling. „Am 12. Juli geht es nicht um ein Detail der Planung, sondern um die grundsätzliche Frage, ob Taufkirchen diese Entwicklung weitergehen will oder ob das Projekt gestoppt wird.“
Über das Quartier am Bahnhof in Taufkirchen
Mit dem Quartier am Bahnhof in Taufkirchen entsteht auf mehr als 12 Hektar zwischen Bahnlinie, Lindenring und Waldstraße in Taufkirchen im Landkreis München ein lebendiges, durchmischtes Quartier, das Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit mit großzügigen Grünflächen auf attraktive Weise verbindet. Mit nachhaltiger Architektur, kurzen Wegen und einem hohen Anspruch an Lebensqualität schafft das Quartier neue Impulse für die Gemeindeentwicklung. Das Quartier ersetzt ein bestehendes, monofunktionales Gewerbeareal aus den 1970er Jahren, das heutigen Ansprüchen an Architektur, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit nicht mehr entspricht.
Rund 50 Prozent der Flächen im künftigen Quartier am Bahnhof sind für Wohnbebauung vorgesehen, mit einem Mix aus Ein- bis Fünfzimmerwohnungen. Ergänzt wird das Quartier durch soziale Einrichtungen wie Kindergärten, Jugendzentrum, Bürgertreff, Nachbarschaftshilfe, Bücherei, Volksschule und Ärztehaus. Damit sichert das Quartier am Bahnhof langfristig auch die ärztliche Versorgung in der Gemeinde.
Hinter der Eigentümergemeinschaft des Quartiers am Bahnhof stehen unter anderem die Bäcker‑ und Konditoreigenossenschaft BÄKO München‑Altbayern und Schwaben, das Immobilienunternehmen Rock Capital Group, die Bernd Schwarz Projektentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft sowie die Gemeinde Taufkirchen.
Mehr Informationen: www.quartierambahnhof.de