Großer internationaler Erfolg für das i8 in München. Die Planungen für den erfolgreichen Bau reichen acht Jahre zurück.
Cannes/München - 12. März 2026. Eine internationale Expertenjury und tausende Messeteilnehmer haben das erste Holz-Hybrid-Bürogebäude der bayerischen Landeshauptstadt bei den renommierten MIPIM Awards in der Kategorie „Best Workspace Experience“ auf den ersten Platz gewählt. Damit setzt sich das Projekt gegen hochkarätige internationale Projekte durch. Aus Deutschland haben es insgesamt nur vier Projekte ins Finale geschafft, unter anderem das `Edge Eastside´ – mit 142 Metern der höchste Geschossbau der Hauptstadt Berlin.
Die Preisverleihung fand während der MIPIM im südfranzösischen Cannes statt, wo sich mehr als 20.000 Teilnehmer aus mehr als 90 Ländern bei der internationalen Immobilienleitmesse zusammengefunden haben. Die MIPIM Awards gelten als eine der relevantesten und sichtbarsten Auszeichnungen der globalen Immobilienwirtschaft. Jährlich werden Immobilienprojekte gewürdigt, die urbane Lebensweisen neu definieren und Städte prägen. „Die internationale Strahlkraft dieser Nominierung ist immens und gleichzeitig eine Auszeichnung für die Stadt München. Vor allem aber bestätigt die Auszeichnung, dass sich Aufwand und Leidenschaft lohnen. Die Vorplanungen für das Projekt reichen fast acht Jahre zurück“, sagt Stephan Georg Kahl Gustafsson, Geschäftsführer der R&S Immobilienmanagement GmbH, die das i8 realisiert hat. Lars Klatte, Senior Partner bei RKW Architektur +: „Wir haben internationale Vorbilder in den USA und Österreich analysiert, um die Grundlage für ein Projekt wie das i8 zu schaffen.“
„Mit dem Gewinn des internationalen Awards wird nun auch auf globaler Ebene anerkannt, was die R&S Immobilienmanagement GmbH mit dem i8 konsequent verfolgt: Büroimmobilien nicht isoliert als Gebäude zu denken, sondern als integrale Lebens- und Arbeitsräume“, sagt Moritz Eulberg, Leitung Projektentwicklung, Asset- und Property Management bei R&S Immobilienmanagement GmbH.
Architektur mit Identität – das i8 ist nachhaltig gedacht
Entworfen vom dänischen Architekturbüro C.F. Møller bildet das i8 den architektonischen Schlusspunkt der Quartiersentwicklung des iCampus im Münchner Werksviertel. Die markante Fassadengestaltung in Anlehnung an die Eisenbahnfarbe DB601 greift die industrielle Geschichte des Standorts am Ostbahnhof auf und übersetzt sie in eine zeitgemäße Formensprache. Mads Mandrup Hansen, Partner bei CF Møller Architects: „Wir erleben gerade, wie der Holzbau wieder auflebt und damit die ganze Branche grundlegend verändert. Inspiriert von der bayerischen Fachwerkarchitektur haben wir ihr einen nordischen Twist gegeben und verbinden so Innovation mit Tradition. Unser Ansatz schafft nachhaltige Holzhybridstrukturen, die nicht nur CO₂ reduzieren, sondern auch gesunde Arbeitsplätze entstehen lassen. Das ist besonders interessant für Unternehmen – sie senden damit eine grüne Botschaft, die zu ihrem Engagement für Mensch und Umwelt passt.“
Im Inneren prägt eine sichtbare Holzstruktur das Raumerlebnis – vom großzügigen Foyer über das lichtdurchflutete Atrium bis hinein in die Büroflächen. „Das Gebäude funktioniert wie ein begehbares Möbel – jedes Detail ist sichtbar, spürbar und funktional durchdacht. Holz bleibt als Werkstoff allgegenwärtig und schafft eine Atmosphäre, die Architektur und Nutzung verbindet“, erklärt Tom Stehmann, Projektleiter bei der R&S Immobilienmanagement GmbH. Jury und Messeteilnehmer überzeugten vor allem Themen wie Materialität, Tageslichtführung und offenen Kommunikationszonen, die weit über klassische Büroarchitektur hinausgehen. „Ein großer Erfolgsfaktor für das i8 war nicht zuletzt die vertrauensvolle Kollaboration zwischen allen Beteiligten. Mit den Entwurfsarchitekten C.F. Møller Architects lief die Zusammenarbeit so, als wären wir ein Büro – und nicht zwei. Ausschlaggebend war dabei immer unser gemeinsames Ziel: ein Gebäude zu realisieren, dass neue Standards in Punkto „New Work“ und Nachhaltigkeit setzt“, sagt Tanja Frink, Senior Assoziierte Partnerin bei RKW Architektur +.
Holzhybrid als Klimabaustein
Ebenso überzeugend: Mit rund 1.700 Kubikmetern BauBuche setzt das i8 auf eine der leistungsfähigsten Holzwerkstoff Lösungen im modernen Holzbau. Insgesamt bindet das Objekt dauerhaft über 2.300 Tonnen CO₂. Gegenüber konventionellen Bauweisen haben die Bauherren die grauen Emissionen um rund 50 Prozent reduziert.
Ergänzt wird das nachhaltige Materialkonzept durch eine Photovoltaikanlage, intelligente Gebäudetechnik und energieeffiziente Betriebssysteme. Das öffentlich zugängliche Restaurant NICE im Erdgeschoss führt die Leitidee des Hauses konsequent weiter und verbindet Regionalität, Handwerk und Nachhaltigkeit auch gastronomisch.
Messbarer Mehrwert für Unternehmen wie Synopsys
Die Auszeichnung in der Kategorie „Best Workspace Experience“ unterstreicht insbesondere die hohe Nutzerorientierung des Konzepts. Flexible Grundrisse, großzügige Begegnungsflächen und eine Hospitality-inspirierte Innenarchitektur fördern Austausch, Identifikation und Aufenthaltsqualität.
Der Effekt ist messbar: Mieter berichten von rund 50 Prozent höherer Büro Anwesenheit nach dem Einzug ins i8. Das Gebäude mit rund 21.000 Quadratmetern Bürofläche ist seit seiner Fertigstellung vollständig vermietet. Zu den Mietern zählen unter anderem Interhyp, LinkedIn, FNZ Bank und Synopsys. Der aktuelle Award reiht sich in eine Reihe hochrangiger Auszeichnungen ein. So wurde das i8 bereits mit dem ZIA Office Award 2025 ausgezeichnet.