Die Erwartungen an moderne Büro- und Gewerbeflächen werden sich weiter wandeln. Mieter suchen künftig mehr denn je nach Lösungen, die nicht nur Schreibtischarbeiter flexibler, grüner und kollaborativer arbeiten lassen, sondern auch Produktionsarbeiter. In München wollen UBM Development und die ARE Austrian Real Estate mit der Timber Factory den künftigen Herausforderungen Rechnung tragen. Es soll der erste Holz-Hybrid-Campus der Stadt in dieser Größe werden.
München, 1. April 2025. Unternehmen setzen auch in den nächsten Jahren verstärkt auf modulare Raumkonzepte, bewegliche Trennwände und flexible Möbel. Laut einer PwC-Studie nutzen bereits 93 Prozent der Unternehmen flexible Arbeitsplatzmodelle wie Flex Desks. Unternehmen brauchen wegen Home-Office insgesamt weniger Fläche, müssen diese aber besser auslasten, insbesondere zu Stoßzeiten. Der europäische Markt für flexible Bürolösungen wächst rasant: Bis 2029 prognostizieren Experten eine jährliche Wachstumsrate von 10,72 Prozent, was einem Anstieg von 17,93 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf 29,83 Milliarden US-Dollar in fünf Jahren entspricht.
Kollaborationsbereiche als Katalysator für Innovation
Bye bye Beamtenstube, hallo KI: Moderne Büros wandeln sich zu lebendigen Inspiration Hubs und sind heute immer mehr Kommunikationszentren. Mieter wünschen sich mehr offene Bereiche, um Austausch und Innovationskraft der Mitarbeitenden zu fördern. Offene Bereiche ermöglichen spontanen Austausch, flexible Meetingzonen katalysieren kreative Lösungsfindungen, während geschützte Rückzugsorte konzentrierte Teamarbeit ermöglichen. Eine intelligentere Raumnutzung ist nicht nur nachhaltig, sondern steigert nachweislich die Innovationskraft. Laut einer Studie der Harvard Business Review fördert das richtige physische Umfeld Innovationen: Es gibt demnach eine positive Korrelation zwischen gut gestalteten Büroräumen und erhöhter Kreativität.
Industrieflächen im Wandel: Verschmelzung von Labor, Produktion und Büro
Ein weiterer Trend: In bestimmten Branchen, insbesondere im Life-Science-Sektor, werden Büroflächen mit Labor- und Produktionsbereichen kombiniert – um Forschung und Entwicklung zu fördern. Laut David S. Christmann, Geschäftsführer der UBM Development Deutschland, ist diese Entwicklung dringend notwendig. Während sich Büroflächen in den vergangenen Jahren stark gewandelt haben, hinken Produktions- und Laborflächen bei der Arbeitsplatzqualität noch deutlich hinterher. Dabei ist das Interesse an hochwertigen Flächen enorm. In den letzten fünf Jahren hat der Bereich ein Mietpreiswachstum von 39 Prozent verzeichnet. Zudem treiben Entwicklungen in der Kreislaufwirtschaft die Nachfrage voran. Laut der Boston Consulting Group könnte das Marktvolumen der Kreislaufwirtschaft in Deutschland bis 2030 auf 200 Milliarden Euro wachsen. „Hier entstehen neue, moderne Produktions-und Büroflächen und damit Raum für zukunftsfähige Arbeitsplätze mit spezifischen Anforderungen“, sagt Gerd Pichler, Head of ARE Development. Aus diesem Grund setzen die Macher der Timber-Factory bei ihrem Projekt explizit auf Labor- und Life-Science-Flächen. Zusammen mit der ARE Austrian Real Estate entwickelt UBM mit der Timber Factory Münchens ersten Gewerbe-Campus in Holz-Hybrid-Bauweise.
Mehr als jedes zehnte Office trägt bereits Nachhaltigkeitssiegel
Nachhaltigkeit ist auch 2025 mehr als ein optionales Feature: Mieter und Mitarbeitende erwarten umweltfreundliche Gebäude mit nachhaltigen Materialien, energieeffizienten Systemen und biophilem Design. Zertifizierte Büroflächen sind gefragt: Bereits 14 Prozent der deutschen Bürogebäude tragen Nachhaltigkeitssiegel wie DGNB, LEED oder BREEAM – Tendenz steigend. Ein weiteres Signal: Der Trend zum „Climate Quitting“. Vor allem jüngere Generationen lehnen Jobs in Unternehmen ohne glaubwürdige Klimaschutzstrategien ab. Nachhaltige Arbeitsumgebungen werden damit zu einem entscheidenden Faktor bei der Mitarbeiterbindung und -gewinnung.
„Der Büromarkt befindet sich im Umbruch. Erfolgreiche Vermieter bieten nicht nur Quadratmeter, sondern schaffen Arbeitswelten, die Produktivität, Kreativität und Wohlbefinden fördern. Die räumliche Umgebung wird zum strategischen Hebel für Unternehmen, die Innovationskraft, Flexibilität und Teamgeist gezielt fördern wollen“, sagt David S. Christmann.
Mehr Informationen finden Sie unter: www.timber-factory.de
Fakten im Überblick:
• Adresse: Baubergerstraße 34, 80992 München
• Bruttogeschossfläche gesamt: ca. 59.500 m²
• Bürofläche: ca. 27.600 m²
• Gewerbeflächen: ca. 24.200 m²
• Einzelhandel/Gastronomie: ca. 3.350 m²
• Parkplätze: 490 PKW, 254 Fahrräder
• Bezugsfertig: Ab 2027
• Grundstücksgröße: ca. 28.800 m²
• KfW-40 Standard
• DGNB Platin Zertifizierung angestrebt
• EU-Taxonomie (ESG) Konformität
Pressekontakt
Johannes Stühlinger
Head of Corporate Communication
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